Kipperkarten deuten – Menschen, Beziehungen, Schicksalswege
Gute Dame, Reicher guter Herr, Falsche Person, Angenehmer Brief, Großes Glück oder Trübe Gedanken: Schon die Namen der Kipperkarten zeigen, wie unmittelbar dieses Orakel vom Leben erzählt.
Menschen begegnen einander, Beziehungen verändern sich, Nachrichten treffen ein, Hoffnungen erfüllen sich oder Schwierigkeiten kündigen sich an. Und aus einzelnen Karten entstehen kleine und große Geschichten.
Die Kipperkarten gehören neben Lenormand und den traditionellen K&K-Orakelkarten zu den drei großen deutschsprachigen Orakelkartentraditionen, die im 19. Jahrhundert entstanden und ausdrücklich für das Kartenlegen geschaffen wurden.
Nachdem Lenormand und die traditionellen K&K-Orakelkarten bereits ihren Platz in der Geheimnisakademie hatten, widmet sich ROE nun den Kipperkarten.
Menschen, Rollen und Beziehungen
Eine Besonderheit der Kipperkarten fällt sofort auf: Es gibt erstaunlich viele Menschen.
Doch wer ist die Gute Dame? Wann wird aus dem Reichen guten Herrn tatsächlich ein Mann – und wann beschreibt die Karte etwas ganz anderes? Was verraten Blickrichtungen, Nachbarschaften und die Position einer Personenkarte?
Du lernst die 36 Karten mit ihren klassischen Bedeutungen kennen und erfährst, wie du ihre Bildsprache auf heutige Lebenssituationen überträgst.
Denn eine Militärperson, eine Gerichtsperson oder ein Gefängnis müssen im 21. Jahrhundert keineswegs genau das bedeuten, was auf der Karte abgebildet ist.
Eine Karte ist erst der Anfang
Kipperkarten entfalten ihre eigentliche Stärke im Zusammenspiel.
Deshalb geht es nicht darum, 36 Bedeutungen auswendig zu lernen. Du lernst, Karten miteinander zu verbinden, Personen zuzuordnen, Entwicklungen zu erkennen und aus einer Auslage eine zusammenhängende Aussage zu entwickeln.
Von ersten Kombinationen geht es zu kleineren Legungen und schließlich zu größeren Bildern.
Dabei bleibt die entscheidende Frage immer dieselbe:
Was erzählen dir die Karten?
Kipperkarten mit ROE
ROE Buchholzer beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit Tarot und traditionellen Orakelkarten und arbeitet als Autor, Berater und Vermittler unterschiedlicher Kartentraditionen.
An sechs Abenden zeigt er dir nicht nur, was eine Kipperkarte bedeutet. Viel wichtiger ist, dass du verstehst, wie sich ihre Aussage durch andere Karten verändert und wie aus einzelnen Bildern eine nachvollziehbare Deutung entsteht.
Dabei bleibt genügend Zeit für Fragen, eigene Beobachtungen und vor allem für die praktische Arbeit mit den Karten.
Die sechs Abende
- Dienstag, 6. Oktober 2026 – 19:00–22:00 Uhr
- Dienstag, 20. Oktober 2026 – 19:00–22:00 Uhr
- Dienstag, 3. November 2026 – 19:00–22:00 Uhr
- Dienstag, 10. November 2026 – 19:00–22:00 Uhr
- Dienstag, 24. November 2026 – 19:00–22:00 Uhr
- Dienstag, 1. Dezember 2026 – 19:00–22:00 Uhr
Alle Treffen finden live über Zoom statt.
Insgesamt erwarten dich sechs Abende und 18 Stunden, in denen du die Kipperkarten kennenlernst und vor allem praktisch mit ihnen arbeitest.
Dein Beitrag
480 EUR pro Person
Auf Wunsch ist eine Zahlung in drei Raten à 160 EUR möglich.
Damit genügend Raum für Fragen, eigene Legungen und die praktische Arbeit mit den Karten bleibt, ist die Zahl der Teilnehmenden begrenzt.
Nach diesen sechs Abenden sollen vor dir nicht einfach 36 einzelne Karten liegen.
Du sollst erkennen, wer miteinander zu tun hat, was sich entwickelt, wo Schwierigkeiten liegen und welche Geschichte eine Auslage erzählt.
Denn genau das können Kipperkarten besonders gut: Geschichten aus dem Leben erzählen.

